Hessische Mannschaftsmeisterschaften KDK beim KSV
Tina Scheuer, 19.04.2016

 

 

Am vergangenen Samstag platzte der KSV fast aus allen Nähten. Grund dafür: Die Hessischen Mannschaftsmeisterschaften im Kraftdreikampf (Kniebeuge - Bankdrücken - Kreuzheben) die eben in Langen ausgetragen wurden.

Insgesamt traten 12 Mannschaften mit 42 Athleten an - wobei die besten drei Heber einer Mannschaft in die Wertung kamen. Maximal vier Heber pro Mannschaft konnten antreten.

 

Den ersten Platz erkämpften sich die starken Heber vom AV Groß-Zimmern, die mit 1192 Punkten knapp vor den Zweitplatzierten des AC Marburg (1165 Punkten) lagen. Dritter wurde die zweite Mannschaft des ACS Darmstadt mit 1078 Punkten.

 

Auch der KSV war mit zwei Mannschaften angetreten. KSV-1 starte lediglich mit drei Athleten (Philipp Karbstein, Jürgen Stütz und Victor Göhl) und konnte mit 1004 Punkten den 6. Platz belegen. Herausragend waren dabei die neuen Hessenrekorde die durch Philipp Karbstein bei den Junioren, bis 93kg, im Kreuzheben mit 270kg (raw - also ohne unterstützenden Anzug), und durch Jürgen Stütz, Masters - AK 2, bis 83kg, im Bankdrücken (145kg) und Kreuzheben (200kg) aufgestellt wurden.

KSV-2 starte bereits verletzungsbedingt nur mit zwei Hebern (Peter Herteux und Peter Leister), wobei sich Peter Leister im Wettkampf ebenfalls leicht verletzte und man so Schlusslicht wurde.

 

Nach Mitteilung der Sportwartin, Anita Thimm, war es eine sehr schöne Veranstaltung, die ohne die vielen Helfer nicht möglich gewesen wäre; deshalb natürlich ein dickes Dankeschön an die helfenden Helfer!

 

Im Vorfeld der Veranstaltung wurde schon für die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) geworben, die im Rahmen der Veranstaltung eine Typisierungsaktion durchgeführt hat.

Hierbei geht es darum, gegebenenfalls für an Leukämie erkrankte Personen oder an anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen des blutbildenden Systems erkrankten Personen, helfen zu können. D. h. im Trefferfall diesen Menschen mittels Knochenmark- oder Stammzellenspende helfen zu können.

Die Typisierungsaktion tat nicht weh - wurde lediglich mittels Wattestäbchen ein Abrieb der Mundschleimhaut genommen. 2 Minuten, um einem Menschen mit einer schweren Krankheit vielleicht unterstützen zu können. Tolle Sache!!!

Das meinten auch die meisten der Athleten und Betreuer. Ein Großteil nahm an der Aktion teil - einige hatten bereits innerhalb ihrer beruflichen Tätigkeit an einer Typisierungsaktion teilgenommen. Einmal reicht.

Da an diesen Erkrankungen quasi jeder erkranken kann, egal ob alt oder jung, war die Beteiligung eine feine Sache im Zuge der Menschlichkeit. DANKE!

 


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